Braunschweiger Weihnachtsmarkt
Besinnliche Stimmung, weihnachtliche Atmosphäre, historische und aktuelle Weihnachtskunst, vorweihnachtliche und weihnachtliche Weisen und so manche Leckerei, dies verspricht ein Bummel über den jährlich stattfindenden Braunschweiger Weihnachtsmarkt. Im Jahr 2008 öffnet er vom 26. November bis 29. Dezember Montag bis Sonnabend von 10 bis 21 Uhr und Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 21 Uhr seine Pforten. Am 24. und 25. Dezember ruht das Markttreiben.
An traditionellem Standort rund um den Dom St. Blasii, auf dem mittelalterlichen Burgplatz und dem Platz der Deutschen Einheit erwarten mehr als 130 festlich geschmückte Marktstände die Besucher. Die Händler bieten auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern u.a. eine große Auswahl an Christbaumschmuck, Glas- und Keramikwaren sowie Kerzen. Winterliche Kleidungsstücke stimmen auf eine weiße Weihnacht ein. Die Stände mit Holzspielzeug lassen Kinderaugen erstrahlen. Weihnachtsleckereien wie Lebkuchen, kandierte Früchte und Bratäpfel verströmen ihren Duft. Bei frostigen Temperaturen kann man sich mit einem Becher Glühwein aufwärmen. Ebenso werden auf dem Weihnachtsmarkt Braunschweiger Spezialitäten und Spezialitäten der Region angeboten. Der jährlich stattfindende Foto- und Malwettbewerb sucht zur Thematik "Weihnachtsmarkt" die drei schönsten Bilder und die drei gelungensten Fotos. Bei deren Prämierung im Braunschweigischen Landesmuseum erwarten die Gewinner ein Bummelpass über den Weihnachtsmarkt und Sachpreise. Zum kulturellen Marktangebot gehören außerdem Konzerte für jeden Geschmack. "Under Üsch - Das Weihnachtsmarktradio" läuft mit Musik und Informationen seit dem Jahr 2006 über den Äther.
Eine lange Tradition des Braunschweiger Weihnachtsmarktes ist sicher. Seine Anfänge liegen jedoch noch im Dunkeln. Wahrscheinlich geht er auf ein, ab dem 14. Jahrhundert am Altstadtmarkt durchgeführtes Handelstreiben zurück. In dessen Zusammenhang wurde erstmalig ein "Weihnachtsmarkt" schriftlich erwähnt.
Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt wechselte im Laufe der Geschichte mehrmals seine Standorte. In früheren Zeiten schlugen die Händler auf dem Kohlmarkt ihre Stände auf, nach dem Zweiten Weltkrieg fand der Markt erst auf dem Schlossplatz und nach 1946 auf dem Hagenmarkt statt. Seinen heutigen Standort auf dem Burgplatz, umgeben von dem Dom, der Burg Dankwarderode, dem Vieweghaus und Gildehaus, erhielt er 1956. Später kam der Platz der Deutschen Einheit als Standort für die "Weihnachtswerkstatt" hinzu. Hier kann man zahlreiche traditionelle Handwerkskünste bestaunen und live den Schnitzern von Weihnachtsschmuck über die Schulter schauen. Als "schönster Weihnachtsmarkt Norddeutschlands" mehrmals prämiert, lädt der Braunschweiger Weihnachtsmarkt Stadtbewohner und ihre Gäste herzlich zu einem erlebnisreichen Bummel ein.